Etappe 1: Der Anfang fühlt sich kleiner an, als er ist
- info095759
- 11. Sept. 2025
- 1 Min. Lesezeit
4. Juli 2026 – Tag 1
Es fühlt sich seltsam ruhig an, wenn etwas beginnt, das so lange nur in deinem Kopf existiert hat.
Ich stehe am Startpunkt der ersten Etappe – irgendwo in Nordeuropa. Der Asphalt unter mir ist kalt, der Himmel offen, der Wind genau so, wie ich ihn mir nicht gewünscht habe.
Und trotzdem: Ich bin losgefahren.
Kein Feuerwerk, keine laute Musik, keine Menge. Nur ich. Zwei Skates. Ein Rucksack. Und eine Richtung.
Was nach außen aussieht wie der erste Kilometer, ist für mich vielleicht der schwerste. Nicht körperlich – mental.
Denn es gibt diesen Moment, in dem dir klar wird:
Ab jetzt zählt’s.
Die ersten Kilometer waren holprig. Ich musste meinen Rhythmus finden, lernen, wie sich das Gewicht auf dem Rücken über längere Zeit auswirkt, wie ich das Ziehen in den Füßen einordne, ohne gleich zu übertreiben.
Und dann war da dieser Moment: flache Strecke, Rückenwind, und für ein paar Minuten… war ich einfach nur da.
Im Flow.
Im Jetzt.
Im Projekt.
Ich weiß, das hier wird hart. Und lang. Und einsam.
Aber heute war ich stolz. Nicht auf die Strecke. Sondern darauf, dass ich endlich losgegangen bin.
Kilometer heute
47 km
Stunden auf den Skates
ca. 5
Schlafplatz
Wildcampingplatz bei einem Flussufer
Temperatur
13 °C, windig, leichter Nieselregen
Moment-Song des Tages:
“Tash Sultana” – Notion
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Mehr Eindrücke und Bilder folgen bald – wenn ich wieder Internet habe.
Danke, dass ihr dabei seid.
– Manuel












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